{"id":2473,"date":"2014-02-23T18:01:34","date_gmt":"2014-02-23T18:01:34","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/?p=2473"},"modified":"2021-12-29T20:41:13","modified_gmt":"2021-12-29T19:41:13","slug":"erste-schritte-mit-udoo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/?p=2473","title":{"rendered":"Erste Schritte mit Udoo"},"content":{"rendered":"<p>Vor ein paar Tagen bin ich dem Arduino untreu geworden. Ausl\u00f6ser waren ein paar Ideen zu Hausautomatisation und Pflanzenlampen mit sensorgesteuerter Automatik. Und das geht definitiv nicht ohne kabellose \u00dcbertragung. Auf Zigbee hatte ich keine Lust mehr. Beim Recherchieren stiess ich auf <strong>Cubietruck<\/strong> (einen <strong>Microcontroller mit eingebautem WLAN<\/strong>). Doch der scheint zur Zeit \u00fcberhaupt nicht verf\u00fcgbar zu sein. Und irgendwann landete ich dann mit meinen Webrecherchen bei <strong><a href=\"http:\/\/www.udoo.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Udoo<\/a><\/strong>. Laut Website ist dieser Microcontroller mit zwei CPUs ein Zwitter zwischen Raspberry Pi und Arduino. Auf dem einen Prozessor, einem&nbsp;<strong>Freescale i.MX 6 ARM Cortex-A9<\/strong>, l\u00e4uft Linux oder Android und damit hat man die ganze <strong>Peripherie<\/strong> zur Verf\u00fcgung, die man sonst von einem <strong>Raspberry Pi<\/strong> kennt: <strong>Bildschirm via HDMI, Maus, Tastatur, Gigabit-Ethernet, USB-Festplatten<\/strong> und \u00e4hnliches. Der zweite Prozessor ist <strong>derselbe wie auf dem Arduino Due<\/strong>, n\u00e4mlich ein <strong>Atmel SAM3X8E ARM Cortex-M3<\/strong>. Die Pin-Belegung ist kompatibel mit dem Arduino Due.<\/p>\n<p>Der Entscheid war schnell getroffen, ich bestellte die <strong>Quad-Core Version<\/strong>. Und tats\u00e4chlich, ein paar Tage nach meiner Online-Bestellung hatte ich das Teil inklusive Kabel-Set im Haus. Der Preis ist stolz verglichen mit einem Arduino oder einem Raspberry Pi, insbesondere wenn man noch Zoll zahlt und eine Zollbearbeitungsgeb\u00fchr, die doppelt so hoch ist wie der eigentliche Zoll. Und die Anforderungen an die Peripherie sind betr\u00e4chtlich: <strong>12-Volt-Stromversorgung, eine 8GB-SD Card, Bildschirm mit HDMI-Anschluss oder Adapter von DVI zu HDMI, HDMI-Kabel, Micro-USB-Kabel sowie USB-Maus und Tastatur<\/strong> sind das Minimum. Je nach Projekt kommen Ethernet-Kabel, USB-Festplatte und OTG-Kabel dazu. Und nat\u00fcrlich all die elektronischen Komponenten, d.h. Sensoren und Aktoren, f\u00fcr die man einen Udoo oder Arduino \u00fcberhaupt ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Inzwischen l\u00e4uft der Microcontroller, ich habe erste Tutorials damit durchgespielt und auch bereits einen ersten englischen Blog-Beitrag zur <a title=\"Remote Controlling Udoo\" href=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/2014\/remote-controlling-udoo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fernsteuerung des Udoo per Smart Phone<\/a> ver\u00f6ffentlicht. Den Weg dorthin pflasterten zahlreiche Stolpersteine. Ich versuche, diese Stolpersteine und die von mir gefundenen L\u00f6sungen hier zu beschreiben, auf dass es den N\u00e4chsten leichter f\u00e4llt.<\/p>\n<h1>Komponenten<\/h1>\n<p>Folgende Komponenten ben\u00f6tigt man, um die Schritte in diesem Artikel nachzuvollziehen:<\/p>\n<ul>\n<li>1 Udoo-Microcontroller (Dual oder Quad Core)<\/li>\n<li>2 8GB SD cards (nur eine, wenn man nur Linux oder nur Android benutzen m\u00f6chte)<\/li>\n<li>1 12V-Stromversorgung mit ca. 2 Amp\u00e8re sowie zum Udoo passender Buchse (5.5mm aussen, 2.1mm innen, positive Polarit\u00e4t, d.h. Plus-Pol innen)<\/li>\n<li>1 Micro-USB-Kabel<\/li>\n<li>1 Bildschirm mit HDMI-Anschluss (Alternative: Bildschirm mit DVI-Anschluss und HDMI-female-zu-DVI-Adapter)<\/li>\n<li>1 HDMI-Kabel<\/li>\n<li>1 USB Maus<\/li>\n<li>1 USB Tastatur (Alternative: Set mit USB-Funktastatur und -maus)<\/li>\n<li>1 LED<\/li>\n<li>ein funktionierendes WLAN (Alternative: Ethernet-Kabel)<\/li>\n<li>1 Windows-PC oder Notebook zum Programmieren des Arduino (darauf kann man verzichten, wenn man genug Geduld hat, die Arduino IDE unter Linux auf dem Udoo zu benutzen.<\/li>\n<\/ul>\n<h1>SD-Card erstellen<\/h1>\n<p>Beim Bestellen <strong>hatte ich \u00fcbersehen<\/strong>, dass im Gegensatz zur Phase, als Udoo noch ein Kickstart-Projekt war, <strong>keine mit OS vorinstallierte SD Card mehr ausgeliefert wird<\/strong>, wenn man diese nicht dazubestellt. Das ist nicht wirklich ein Problem, denn SD Cards kann man \u00fcberall kaufen und auf dem Udoo-Site findet man ein Tutorial, wie man eine bootbare SD Card erstellt (dachte ich zumindest).<\/p>\n<p>Also besorgte ich mir zwei <strong>8GB SD-Cards<\/strong>, da ich sowohl mit Linux wie mit Android experimentieren m\u00f6chte. Die SD Card muss<strong> genau 8GB gross<\/strong> sein, denn auf kleinere passt das Image nicht und bei gr\u00f6sseren ist der restliche Platz verloren. Dann lud ich mir <a href=\"http:\/\/www.udoo.org\/downloads\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vom Udoo-Site<\/a> ein Android- und ein Linux-Image herunter. Ich entschied mich f\u00fcr <strong>Linaro Ubuntu 12.04 LTS<\/strong> sowie <strong>Android 4.2.2 Jelly Bean<\/strong>. Schon die Auswahl von Linux ist eine erste H\u00fcrde, wenn man kein Crack in Linux ist und die Vor- und Nachteile der 5 offiziellen und 3 inoffiziellen angebotenen Versionen nicht beurteilen kann. Bei Android ist das zum Gl\u00fcck einfacher, da gibt es nur eine. Allerdings musste ich als Android-Fan einsehen, dass die <strong>M\u00f6glichkeiten unter Android<\/strong> wohl <strong>beschr\u00e4nkter<\/strong> sind.<\/p>\n<div id=\"attachment_2499\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Android_Image2014-02-06_001806.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2499\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2499\" src=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Android_Image2014-02-06_001806-300x138.jpg\" alt=\"Udoo-Image-Datei in ZIP ist 734 PB gross\" width=\"300\" height=\"138\" srcset=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Android_Image2014-02-06_001806-300x138.jpg 300w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Android_Image2014-02-06_001806-1024x471.jpg 1024w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Android_Image2014-02-06_001806-150x69.jpg 150w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Android_Image2014-02-06_001806-400x184.jpg 400w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Android_Image2014-02-06_001806.jpg 1192w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2499\" class=\"wp-caption-text\">Udoo-Image-Datei in ZIP ist 734 PB gross<\/p><\/div>\n<p>Das erste Mal richtig auf die Nase fiel ich dann, als ich die Zip-Dateien wie im Tutorial beschrieben auspacken wollte: Windows wies mich sanft darauf hin, dass ich soeben versucht hatte, auf meiner Notebook-Festplatte <strong>734 Petabyte<\/strong> auszupacken. Petabyte? Auch Informatiker stutzen einen Moment, bis sie wissen, wie viele Nullen ein Petabyte eigentlich hat! Zuerst dachte ich, dass beim Herunterladen etwas schiefgegangen w\u00e4re, und <strong>verglich die Pr\u00fcfsummen<\/strong>. Die ZIP-Datei war nicht defekt. Im deutschsprachigen <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/hardware-hacks\/artikel\/Hybrides-Multitalent-2039271.html?artikelseite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel von Maik Schmidt<\/a> fand ich dann die L\u00f6sung: Unter Windows muss man die <strong>Zip-Datei mit einem Programm wie 7-Zip entpacken, mit Windows-Bordmitteln geht das nicht<\/strong>. Nachdem diese H\u00fcrde gemeistert war, liessen sich die SD Cards erstellen, wie im Tutorial beschrieben. Dann steckt man die soeben erstellte SD card in den Udoo. Der Einschub befindet sich \u00fcbrigens Links von den zwei Pushbuttons unterhalb des K\u00fchlk\u00f6rpers.<\/p>\n<h1>Udoo mit Android starten<\/h1>\n<p>Da ich mich zur Zeit vertieft mit Android-Programmierung besch\u00e4ftige, probierte ich zuerst die <strong>Android-Version<\/strong> aus. Die gr\u00f6sste Herausforderung war der geeignete Bildschirm: als Ausgang gibt es <strong>nur HDMI<\/strong> und all unsere Monitore (und wir haben einige, wenn auch schon etwas \u00e4lteren Datums) wollten davon nichts wissen. Blieb nur der <strong>Smart-TV<\/strong> von <strong>Samsung<\/strong>. Der wiederum steht <strong>weit weg von unserem Router<\/strong>, so dass Ethernet mangels genug langen Kabeln keine Option war. Ich war also darauf angewiesen, <strong>Wifi<\/strong> zum Laufen zu bringen.<\/p>\n<p>Doch das waren Probleme f\u00fcr sp\u00e4ter, zuerst ging es einfach mal darum, zu starten. Tats\u00e4chlich, mit dem am HDMI-Anschluss angeh\u00e4ngten Smart-TV als Display, einer 12-Volt-Stromversorgung und Android auf der eingeschobenen SD-Card liess sich der Udoo starten. Die erste Entt\u00e4uschung war, dass ein <strong>Set mit USB-Funktastatur und -maus von Logitech nicht erkannt<\/strong> wurde. Flugs wechselte ich sie gegen die Funkmaus von meinem Notebook aus &#8211; wer braucht unter Android schon eine Tastatur &#8211; und damit konnte ich mich zumindest durch die Android-Oberfl\u00e4che klicken.<\/p>\n<p>Der <strong>ES-File-Manager<\/strong> war da, und die <strong>Settings<\/strong>, die Welt war schon fast in Ordnung. Wenn nur nicht die Anzeige gr\u00f6sser gewesen w\u00e4re als der physische Bildschirm, so dass Home- und Back-Taste gerade noch knapp bedienbar waren. Wie man unter Android den Bildschirm kleiner einstellt (oder ob man das auf dem TV mit Buttons macht), habe ich bis jetzt nicht herausgefunden.<\/p>\n<p>Sich ans WLAN zu h\u00e4ngen, erwies sich als unm\u00f6glich, denn die Tastatur, die sonst in Android aufpoppt, sobald man in ein Eingabefeld klickt, liess sich nicht blicken. Eine Hardware-Tastatur dagegen stand mir, wie oben erw\u00e4hnt, nicht zu Verf\u00fcgung. Es war also <strong>nicht m\u00f6glich, den Schl\u00fcssel einzutippen, der f\u00fcr ein verschl\u00fcsseltes WLAN n\u00f6tig ist<\/strong>. Erst sp\u00e4ter fand ich heraus, dass unter den Spracheinstellungen standardm\u00e4ssig eine Hardware-Tastatur eingestellt ist, was die Software-Tastatur automatisch deaktiviert. Wenn man in den <strong>Settings unter &#8220;Tastatur und Eingabemethoden&#8221; die physische Tastatur deaktiviert<\/strong>, dann hat man die bekannte <strong>Popup-Tastatur von Android<\/strong> wieder und kann endlich den WLAN-Schl\u00fcssel eingeben.<\/p>\n<h1>Programmieren vom PC aus<\/h1>\n<p>Da ich den Udoo ja nicht einfach als Medien-Center nutzen m\u00f6chte, sondern <strong>wie einen Arduino mit Sensoren und Aktoren<\/strong>, war mein n\u00e4chster Schritt die Programmierung des auf dem Udoo-Board enthaltenen Arduino. Es gibt zwar die M\u00f6glichkeit, den <strong>Arduino direkt unter Linux vom Udoo aus<\/strong> zu <strong>programmieren<\/strong>, aber da dies als extrem langsam beschrieben wird und da ich bei der Peripherie noch mit diversen Schwierigkeiten k\u00e4mpfte, zog ich die altbekannte Variante der <strong>Arduino-Programmierung vom PC aus<\/strong> vor. Doch auch hier kann man nicht einfach loslegen, sondern muss vor dem Start der Arduino-IDE die folgenden Schritte machen (<a href=\"http:\/\/www.udoo.org\/ProjectsAndTutorials\/get-the-arduino-ide-ready-to-program-udoo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">auf Englisch ist das in diesem Artikel beschrieben<\/a>):<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/arduino.cc\/en\/Main\/Software#.Uwoe7YVGIWQ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arduino IDE in der Version 1.5.6 herunterladen<\/a> (zur Zeit noch Beta!)<\/li>\n<li><strong>Arduino IDE 1.5 patchen<\/strong>: Auf dem Udoo Site im Kapitel &#8220;<strong>Arduino IDE Patch<\/strong>&#8221; die richtige Version f\u00fcr das eigene Betriebssystem <a href=\"http:\/\/www.udoo.org\/downloads\/#tab4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">herunterladen<\/a>, die Dateien auspacken und die zwei Dateien <strong>bossac.exe und cygwin1.dll<\/strong> in das Unterverzeichnis <strong>\\hardware\\tools\\<\/strong> unterhalb des Verzeichnisses kopieren, in dem die Arduino IDE installiert ist. Sollten die Dateien bereits vorhanden sein, so \u00fcberschreibt man sie.<\/li>\n<li>Treiber installieren f\u00fcr Windows: Anscheinend ben\u00f6tigt man unter Windows noch einen zus\u00e4tzlichen <strong>Treiber f\u00fcr die sogenannte USB to UART bridge<\/strong>, den man <a href=\"http:\/\/www.silabs.com\/products\/mcu\/pages\/usbtouartbridgevcpdrivers.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> herunterladen kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch auf dem Udoo selbst muss man noch \u00c4nderungen vornehmen: Das Kickstart-Projekt ist nicht ganz so weit gekommen, wie es eigentlich vorhatte, so dass man gewisse Einstellungen zur Zeit noch \u00fcber <strong>Jumper<\/strong> vornehmen muss. Damit ein externer PC den Arduino programmieren kann, muss <strong>Jumper 18<\/strong> (jener oberhalb des linken, kurzen Push-Buttons) <strong>entfernt<\/strong> sein. Dann verbindet man <strong>PC und Udoo mit dem seriellen Micro-USB-Anschluss CN6<\/strong> (das ist jener, der n\u00e4her bei der Ecke liegt). Zus\u00e4tzlich wird der Udoo an den Strom angeschlossen, denn anders als beim Arduino reicht die Stromversorgung von 5V \u00fcber den USB-Anschluss f\u00fcr den Udoo nicht aus! Empfohlen werden <a href=\"http:\/\/www.udoo.org\/faq-items\/there-is-a-list-of-supported-or-recommended-power-adapters\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">12 Volt und 2 Amp\u00e8re<\/a>.<\/p>\n<div id=\"attachment_2501\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/GeraeteManagerComPortUdoo_2014-02-23_181414.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2501\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2501\" src=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/GeraeteManagerComPortUdoo_2014-02-23_181414-300x218.jpg\" alt=\"COM-Port des Udoo im Windows-Ger\u00e4temanager\" width=\"300\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/GeraeteManagerComPortUdoo_2014-02-23_181414-300x218.jpg 300w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/GeraeteManagerComPortUdoo_2014-02-23_181414-150x109.jpg 150w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/GeraeteManagerComPortUdoo_2014-02-23_181414-400x291.jpg 400w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/GeraeteManagerComPortUdoo_2014-02-23_181414.jpg 795w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2501\" class=\"wp-caption-text\">COM-Port des Udoo im Windows-Ger\u00e4temanager<\/p><\/div>\n<p>Erst dann kann man die<strong> Arduino-IDE starten<\/strong>. Oft wird der <strong>COM-Port<\/strong> des Udoo <strong>beim Einstecken von der IDE nicht erkannt<\/strong>, so dass man unter Windows den <strong>Ger\u00e4te-Manager<\/strong> starten muss und dort unter &#8220;Anschl\u00fcsse (COM &amp; LPT)&#8221; nach jenem Com-Port suchen muss, der <strong>UART-Bridge<\/strong> in der Bezeichnung f\u00fchrt. Diesen Com-Port w\u00e4hlt man dann in der IDE unter <strong>Tools &#8211; Port<\/strong> an.<\/p>\n<p>F\u00fcr den ersten Test &#8211; das &#8220;Hallo Welt&#8221; der Microcontroller &#8211; steckt man am Besten eine <strong>LED <\/strong>mit dem langen Beinchen in <strong>Pin 13<\/strong> und mit dem kurzen in <strong>GND<\/strong> des Udoo. Weil wir hier nicht mit 5V sondern <strong>mit 3.3V arbeiten<\/strong>, \u00fcberleben das die meisten LED ohne einen zus\u00e4tzlichen Widerstand. Dann holt man sich aus den Beispielen in der IDE unter <strong>File &#8211; Examples &#8211; 01.Basics<\/strong> den Sketch <strong>Blink<\/strong>. Man versichert sich, das wirklich Pin 13 im Sketch eingestellt ist und l\u00e4dt mit der <strong>Schaltfl\u00e4che Upload<\/strong> den ersten kompilierten Sketch in den angeschlossenen Udoo hoch. Falls das geklappt hat, f\u00e4ngt die LED auf dem Udoo nach kurzer Zeit an zu blinken.<\/p>\n<h1>Programmieren vom Udoo aus unter Linux<\/h1>\n<p>F\u00fcr die Programmierung des Arduino-Chips direkt im Udoo muss der Udoo nat\u00fcrlich vollst\u00e4ndig mit Peripherie ausger\u00fcstet sein, d.h. mit Stromversorgung, Bildschirm, Maus und Tastatur. Ich empfehle wieder das Beispiel mit der LED an Pin13 aus dem Abschnitt &#8220;Programmieren vom PC aus&#8221;.<\/p>\n<p>Unter Linux hatte ich mit dem Smart TV das gleiche Problem wie unter Android, dass die Anzeige gr\u00f6sser war als die sichtbare Fl\u00e4che. Da ich zwar schon mit Linux, aber nicht mit Ubuntu gearbeitet hatte, ging es auch einen Moment, bis ich merkte, dass sich <strong>das entscheidende Men\u00fc mit den installierten Applikationen oben links<\/strong> ausserhalb des sichtbaren Bildschirmbereichs befand. Wenigstens wurden hier meine <strong>USB-Funkmaus und Tastatur von Logitech erkannt<\/strong>. Auf dem empfohlenen Linux Image ist bereits eine <strong>Arduino IDE vorinstalliert<\/strong>, so dass man gleich loslegen kann (ohne dass man Patchen und Treiber installieren muss). Auch hier muss auf dem Udoo <strong>Jumper 18<\/strong> entfernt sein. Wie vom PC aus l\u00e4dt man sich wieder das Beispiel Blink und klickt auf Upload. Hier dauert das Kompilieren und Hochladen selbst bei ganz kurzen Skripts aber einiges l\u00e4nger.<\/p>\n<h1>Resultat des ersten Tages<\/h1>\n<p>Nach dem ersten Tag konnte ich Udoo sowohl unter Linux wie unter Android aufstarten. Ausserdem konnte ich eine LED an Pin 13 zum Blinken bringen, und zwar sowohl vom PC aus wie direkt aus der Linux Umgebung.<\/p>\n<p>Mein Android-Host-Skript dagegen, mit dem ich von meinem Galaxy Note 3 Handy aus eine RGB-LED auf dem Arduino Due ansteuere, habe ich noch nicht zum Laufen gebracht.<\/p>\n<p>Ebenfalls gescheitert bin ich bei der <strong>Anbindung ans WLAN<\/strong>. Und unter Android habe ich keine Tastatur, da Funktastatur und -maus von Logitech hier nicht erkannt werden.<\/p>\n<h1>Programmierung unter Android<\/h1>\n<p>F\u00fcr die n\u00e4chsten Versuche wechselte ich die SD Card mit Linux gegen jene mit Android aus. Bis jetzt ist es mir nicht gelungen, direkt von Eclipse aus zu Debuggen, obwohl dies m\u00f6glich sein sollte. Mit folgenden Schritten ist es mir aber zumindest gelungen, die Beispielanwendung zum Laufen zu bringen, die man auf dem Udoo Website findet: <a href=\"http:\/\/www.udoo.org\/ProjectsAndTutorials\/android-and-arduino-on-udoo-simple-hello-world-tutorial\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Simple Hello World Tutorial<\/a>.<\/p>\n<p>Voraussetzung f\u00fcr diese Beschreibung ist, dass man eine funktionierende Arduino-IDE der Version 1.5 oder h\u00f6her eingerichtet hat und eventuell auch eine Eclipse-Version f\u00fcr die Programmierung von Android.<\/p>\n<p>Man l\u00e4dt den Code f\u00fcr das Beispielprojekt <a href=\"http:\/\/udoo.org\/download\/files\/Tutorials\/AndroidADKDemoBase\/UDOOADKDemo.zip\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vom Udoo-Website herunter<\/a>, und entpackt das Zip-File. Das Android-Projekt kann man sp\u00e4ter in Eclipse importieren. Im Moment interessiert uns nur die Datei <strong>UDOOAndroidADKDemo.apk<\/strong> mit der kompilierten App, die wir im Root-Verzeichnis des ausgepackten Projektes finden. Wir werden sie gleich auf den Udoo kopieren. Das Unterverzeichnis mit dem Arduino-Skript kopiert man am besten gleich dorthin, wo man normalerweise seine Arduino-Skripts ablegt.<\/p>\n<p>Damit der Zugriff vom PC auf Android klappt, muss man zuerst ein paar Einstellungen unter Android machen bzw. \u00fcberpr\u00fcfen:<\/p>\n<ul>\n<li>Settings &#8211; Developer Settings &#8211; &#8220;<strong>External OTG port enabled<\/strong>&#8221; setzen<\/li>\n<li>Ebenfalls unter Developer Settings \u00fcberpr\u00fcfen, dass &#8220;<strong>USB debugging<\/strong>&#8221; gesetzt ist, das war bei mir aber schon so voreingestellt<\/li>\n<li>Settings &#8211; Personal &#8211; Security &#8211; Device Administration &#8211; &#8220;<strong>Unknown sources<\/strong>&#8221; ebenfalls setzen, damit Sie ihre eigenem Programme \u00fcberhaupt installieren k\u00f6nnen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Achtung: Diese Einstellungen lassen Ihren Udoo relativ offen und schutzlos, sie sollten nur gemacht werden, wenn der Udoo entweder noch gar nicht an einem Netz h\u00e4ngt oder an einem gut abgesichterten privaten.<\/p>\n<p>Auf Seiten des Udoo \u00fcberpr\u00fcft man, dass<strong> Jumper J2<\/strong> gesetzt ist. Das war bei mir defaultm\u00e4ssig schon so. Nun kann man das USB Kabel mit dem <strong>Micro-USB-Anschluss CN3<\/strong> verbinden (jenem Anschluss, der weiter von der Ecke weg ist). Das <strong>Schema mit den Bezeichnungen der Komponenten<\/strong> findet man \u00fcbrigens <strong><a href=\"http:\/\/udoo.org\/download\/files\/schematics\/udoo_top_rev_d.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a><\/strong>, man muss es allerdings stark vergr\u00f6ssern, bis man die Bezeichnungen lesen kann.<\/p>\n<p>Gem\u00e4ss Tutorial m\u00fcsste jetzt in Android ein Fenster aufpoppen, mit dem man das USB-Debuggen erlaubt. Bei mir passierte nichts dergleichen, daf\u00fcr war aber der Udoo wie ein USB-Laufwerk verbunden. Deshalb kopierte ich die APK-Datei ins Verzeichnis Downloads auf dem Udoo und installierte dann die Applikation, indem ich mit dem ES-File-Manager dieses Verzeichnis \u00f6ffnete und die APK-Datei anklickte. Nach der obligaten Best\u00e4tigung war die Applikation installiert, liess sich aufrufen und machte nat\u00fcrlich noch absolut nichts, da ja der Arduino-Teil noch fehlte. Die LED wurde wieder in Pin 13 und GND gesteckt, wie weiter oben bereits beschrieben.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr muss man den Udoo nun<strong> von CN3 zu CN6 (dem Micro-USB-Anschluss n\u00e4her an der Ecke) umh\u00e4ngen<\/strong> und <strong>Jumper J18<\/strong> oberhalb des kurzen Pushbuttons entfernen. Ausserdem muss der Treiber installiert sein, den ich in der Linux-Sektion oben erw\u00e4hnt habe. Danach versichere ich mich im Ger\u00e4te-Manager, dass der Udoo wirklich sichtbar ist. Wegen des installierten Treibers finde ich ihn <strong>als UART Bridge auf COM Port 20<\/strong> (siehe Screenshot weiter oben). Nach dem \u00d6ffnen der Arduino-IDE holt man das Skript aus dem Projekt in die IDE und versichert sich, dass der Port aus dem Ger\u00e4temanager in der IDE wirklich ausgew\u00e4hlt ist. Nun klickt man einfach einmal auf das Icon Upload. Tats\u00e4chlich, das Programm kompiliert und wird hochgeladen.<\/p>\n<p>Doch der erste Versuch, nun in Android die LED anzuz\u00fcnden, scheitert, die <strong>Kommunikation zwischen Arduino und Android im Ger\u00e4t selbst klappt noch nicht<\/strong>, auch nicht, nachdem ich das USB-Kabel entfernt habe. Erst als ich die z\u00fcndende Idee habe, den <strong>Udoo neu zu starten<\/strong> (indem ich die Stromversorgung entferne), klappt es: Das erwartete Fenster, das nach dem Accessory fragt, poppt auf und wenn man es best\u00e4tigt, l\u00e4sst sich die LED mit dem Button in der App ein- und ausschalten.<\/p>\n<h1>Fazit<\/h1>\n<p>Bei der <strong>Benutzerfreundlichkeit<\/strong> hat das Udoo-Team definitv noch einen langen Weg vor sich: Wenn selbst eine langj\u00e4hrige Software-Entwicklerin mit anderthalb Jahren Erfahrung mit Arduino und mehreren Monaten Erfahrung mit Arduino Due sich <strong>Stunden durch Manuals, Schemata und Forums-Beitr\u00e4ge w\u00fchlen<\/strong> <strong>muss<\/strong>, um den Controller nur zu starten, geschweige denn, das Gadget zu programmieren, dann ist es wohl noch nicht wirklich consumer-tauglich. Das liegt aber nicht an der Hardware, die ist prima. Der Missing Link ist die <strong>Dokumentation<\/strong>. Nicht, dass keine vorhanden w\u00e4re, nein, auf dem Udoo Site gibt es massenhaft Information. Auf den ersten Blick wirken die Seiten sehr professionell, aber wenn man die Anleitungen wirklich nachzumachen versucht, <strong>dann fehlen immer wieder essentielle Schritte und Hinweise.<\/strong> Zum Beispiel jener, dass man das ZIP-File mit dem Image f\u00fcr die SD-Card nur mit einem ZIP-Programm wie 7-Zip auspacken kann. Oder jener, wie man sich in den Android-Einstellungen die Popup-Tastatur wieder holt. Auch ein Hinweis, dass man von&nbsp; CN3 zu CN6 wechseln soll, ist nicht wirklich n\u00fctzlich, wenn das Schema fehlt, auf dem steht welcher der zwei Micro-USB Anschl\u00fcsse CN6 und welcher CN3 ist. Und die Linux-Seite wird deutlich besser bedient als die Windows-Anwender\/innen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor ein paar Tagen bin ich dem Arduino untreu geworden. Ausl\u00f6ser waren ein paar Ideen zu Hausautomatisation und Pflanzenlampen mit sensorgesteuerter Automatik. Und das geht definitiv nicht ohne kabellose \u00dcbertragung. Auf Zigbee hatte ich keine Lust mehr. Beim Recherchieren stiess ich auf Cubietruck (einen Microcontroller mit eingebautem WLAN). Doch der scheint zur Zeit \u00fcberhaupt nicht [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[158,257],"tags":[258,296,259,260,299],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2473"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2473"}],"version-history":[{"count":43,"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2473\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3324,"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2473\/revisions\/3324"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2473"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2473"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2473"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}