{"id":2772,"date":"2017-08-13T12:36:47","date_gmt":"2017-08-13T12:36:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/?p=2772"},"modified":"2017-08-13T19:53:47","modified_gmt":"2017-08-13T19:53:47","slug":"ungewoehnliche-nutzpflanzen-auf-dem-balkon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/?p=2772","title":{"rendered":"Ungew\u00f6hnliche Nutzpflanzen auf dem Balkon"},"content":{"rendered":"<p>Sie haben das \u00fcbliche Balkongarten-Brevet mit Tomaten, Radieschen, Schnittsalat sowie Schnittlauch und Petersilie erfolgreich bestanden? Die Erfahrung, dass man in eine Gem\u00fcsekiste von 40x60cm nicht einen K\u00fcrbis, vier Fenchelsetzlinge, zwei Tomatenpflanzen und noch etwas Schnittsalat gleichzeitig setzen sollte, haben Sie hinter sich? Sie wissen auch, dass man mit 4m2 Balkon nicht Selbstversorgung betreiben kann? Kurz, Sie entwickeln sich zum <strong>Urban Garding Profi<\/strong> und <strong>suchen eine neue Herausforderung<\/strong>? Falls ja, sind Sie hier richtig: Ich stelle ein paar eher ungew\u00f6hnliche Gem\u00fcsepflanzen vor, die ich erfolgreich auf dem Balkon gepflanzt habe. Da die Mengen eher bescheiden sind, die man auf einem Balkon anbauen kann, ziehe ich Pflanzen vor, die <strong>nicht nur essbar, sondern auch dekorativ<\/strong> sind. Oder die wie die <strong>Tomatillo von Bienen und Hummeln geliebt<\/strong> werden.<\/p>\n<h1>Minipaprika<\/h1>\n<div id=\"attachment_2866\" style=\"width: 179px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/MinipaprikaOrange_2016-1.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2866\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2866\" src=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/MinipaprikaOrange_2016-1-169x300.jpg\" alt=\"Orangefarbene Minipaprika im Topf\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/MinipaprikaOrange_2016-1-169x300.jpg 169w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/MinipaprikaOrange_2016-1-85x150.jpg 85w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/MinipaprikaOrange_2016-1.jpg 338w\" sizes=\"(max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2866\" class=\"wp-caption-text\">Orangefarbene Minipaprika im Topf<\/p><\/div>\n<p>Meine ersten zwei Minipaprika, eine mit roten und eine mit orangen Fr\u00fcchten, habe ich geschenkt bekommen. Seither ziehe ich sie aus den Samen der abgeernteten Schoten weiter und habe zwei oder drei T\u00f6pfe davon. Sie sind mein Lieblinge, weil sie ungeheuer produktiv sind und mit ihren leuchtenden Schoten einen fr\u00f6hlichen Akzent setzen. Eine Pflanze in einem 20cm hohen Topf wird kaum 50 cm gross und liefert trotzdem pro Saison 10 bis 20 fingerlange Schoten. Minipaprika sind robuster als Tomaten, sie ben\u00f6tigen keinen regengesch\u00fctzten Platz und sie nehmen nicht so viel Platz weg.<\/p>\n<p>Wer sie nicht kaufen will &#8211; sie sind meist recht teuer &#8211; zieht sie selbst. Wie normale Paprika-Pflanzen, Chilis oder Tomaten s\u00e4t man sie am besten Ende M\u00e4rz auf der Fensterbank oder in einer Anzuchtstation. Erst nach den letzten Fr\u00f6sten, also ab Mitte Mai, setzt man je eine Pflanze in einen Topf mit ca. 20 cm H\u00f6he und stellt sie nach draussen. W\u00e4hrend der ersten Tage sollten sie nicht in direkter Sonne stehen, denn im Haus gezogene Pflanzen neigen ohne allm\u00e4hliche Gew\u00f6hnung zu Sonnenbrand wie Menschen auch.<\/p>\n<h1>\u00c4hriger Erdbeerspinat<\/h1>\n<p>Erdbeerspinat (<em>Chenopodium foliosum<\/em>) ist <strong>mit Erdbeeren<\/strong> gar <strong>nicht verwandt<\/strong>, sondern wie guter Heinrich oder der unten vorgestellte Baumspinat eine Chenopodium-Art. Den Namen hat er von seinen erdbeerf\u00f6rmigen Beeren. Die Pflanze wurde vermutlich nach 1600 von Amerika nach Europa gebracht und als Spinat oder roh als Salatbeigabe verwendet. Mit dem Aufkommen des echten Spinat verschwand der Erdbeerspinat aber bis 1900 fast vollst\u00e4ndig als Nutzpflanze. Einzig als dekorative Pflanze konnte er sich dank seiner auff\u00e4lligen knallroten Beeren halten. Die Beeren sind \u00fcbrigens essbar, schmecken aber nicht besonders. Heute erlebt Erdbeerspinat wie andere Chenopodium-Arten dank Urban Gardening und Wiederentdeckung alter Gem\u00fcsesorten ein Revival.<\/p>\n<p>Erdbeerspinat habe ich schon mehr als eine Saison angebaut. Gegessen haben wir nicht sehr viel davon, denn gr\u00f6ssere Mengen zu pfl\u00fccken macht viel Arbeit, weil die Bl\u00e4tter relativ klein sind. Und geschmacklich sticht er nicht so hervor, dass ich ihn unbedingt haben m\u00fcsste, kein Vergleich mit Rucola! Aber als Zierpflanze ist er wirklich h\u00fcbsch. Er versamt sich selbst und der Pflegeaufwand ist abgesehen vom regelm\u00e4ssigen Giessen bescheiden.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"2\"><strong>Anbautipps Erdbeerspinat<br \/>\n<\/strong><\/td>\n<td rowspan=\"9\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Saat<\/td>\n<td>\u00a0M\u00e4rz bis August<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bl\u00fcte<\/td>\n<td>\u00a0Juni, Juli<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Ernte<\/td>\n<td>\u00a010 bis 12 Wochen nach Aussaat<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Licht<\/td>\n<td>sonnig oder halbschattig<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Wasser<\/td>\n<td>normal oder feucht<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Boden<\/td>\n<td>durchl\u00e4ssig, ansonsten anspruchslos<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Lebensdauer<\/td>\n<td>ein- oder zweij\u00e4hrig, aber selbstversamend<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Frosthart?<\/td>\n<td>ja, bis -10 Grad Celsius<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p><div id=\"attachment_2804\" style=\"width: 179px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Erdbeerspinat_ChenopodiumCapitatum_20150709_185936.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2804\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2804\" src=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Erdbeerspinat_ChenopodiumCapitatum_20150709_185936-169x300.jpg\" alt=\"Erdbeerspinat auf Balkon im Topf\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Erdbeerspinat_ChenopodiumCapitatum_20150709_185936-169x300.jpg 169w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Erdbeerspinat_ChenopodiumCapitatum_20150709_185936-85x150.jpg 85w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Erdbeerspinat_ChenopodiumCapitatum_20150709_185936.jpg 338w\" sizes=\"(max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2804\" class=\"wp-caption-text\">Erdbeerspinat auf Balkon im Topf<\/p><\/div><\/td>\n<td>\n<p><div id=\"attachment_2802\" style=\"width: 179px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Erdbeerspinat_Beeren_20150709_190012.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2802\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2802\" src=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Erdbeerspinat_Beeren_20150709_190012-169x300.jpg\" alt=\"rote Beeren des Erdbeerspinats\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Erdbeerspinat_Beeren_20150709_190012-169x300.jpg 169w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Erdbeerspinat_Beeren_20150709_190012-85x150.jpg 85w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Erdbeerspinat_Beeren_20150709_190012.jpg 338w\" sizes=\"(max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2802\" class=\"wp-caption-text\">rote Beeren des Erdbeerspinats<\/p><\/div><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h1>Winterportulak und anderes Wintergem\u00fcse<\/h1>\n<p>Wenn Sie keine Lust haben, all die T\u00f6pfe im Winter zu leeren, dann probieren Sie es doch einmal mit dem Winteranbau. <strong>Gem\u00fcse wie Lauch, N\u00fcsslersalat, Spinat<\/strong>, <strong>Asia-Salate oder der hier vorgestellte Winterportulak<\/strong> lassen sich nicht nur im Garten, sondern auch <strong>auf dem Balkon im Winter anbauen<\/strong>, wenn mann die Geduld f\u00fcr die um ein mehrfaches verl\u00e4ngerte Wartezeit bis zur Ernte aufbringt. Wenn die Tagesl\u00e4nge unter 10 Stunden f\u00e4llt, stellen n\u00e4mlich die meisten Pflanzen ihr Wachstum ein, w\u00e4hrend die K\u00e4lte geeigneten Arten und Sorten viel weniger ausmacht. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken, denn wenn die Pflanzen nicht wachsen, ben\u00f6tigen sie auch keine Pflege. Mit den richtigen Pflanzen ist Winterg\u00e4rtnern ideal f\u00fcr faule G\u00e4rtner\/innen.<br \/>\n<!--\n\n\n<table>\n\n\n<tbody>\n\n\n<tr>\n\n\n<td colspan=\"2\"><strong>Anbautipps<\/strong><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n<\/tbody>\n\n\n\n\n<tbody>\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Saat<\/td>\n\n\n\n\n<td>x<\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Bl\u00fcte<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Ernte<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Licht<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Wasser<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Boden<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Lebensdauer<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Frosthart?<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n<\/tbody>\n\n\n<\/table>\n\n\n--><\/p>\n<h1>Tomatillo<\/h1>\n<p>Auf die Suche nach <strong>Tomatillo<\/strong> (<em>Physalis philadelphica oder Physalis ixocarpa<\/em>) machte ich mich, nachdem ich mit Andenbeeren schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Tomatillo haben eine <strong>k\u00fcrzere Vegetationszeit<\/strong> als Andenbeeren, so dass auch in Mitteleuropa die Chance besteht, dass sie bis im Herbst ausreifen. Ich hatte zwei gekaufte Pflanzen in einer Kiste, weil eine Quelle angab, dass Tomatillo <strong>keine Selbstbest\u00e4uber<\/strong> sind. Bis heute bin ich nicht sicher, ob das wirklich stimmt, denn andere Quellen behaupten das Gegenteil. Ich neige eher zur Selbstbest\u00e4ubungstheorie, denn meine zwei Pflanzen hatte ich im Abstand von fast drei Wochen gekauft. Als die erste Tomatillo Fr\u00fcchte ansetzte, war die zweite noch so klein, dass ich eine Fremdbest\u00e4ubung f\u00fcr eher unwahrscheinlich halte.<\/p>\n<p>Wer sich eine Tomatillo-Pflanze zulegen m\u00f6chte,<strong> kauft sich am besten an einem <a href=\"https:\/\/www.prospecierara.ch\/de\/veranstaltungen\" target=\"_blank\">Pro-Specie-Rara-Markt<\/a> einen Setzling<\/strong> (oder eben zwei). Sie m\u00f6gen an einem <strong>sonnigen, windgesch\u00fctzten Platz<\/strong> am Boden, z.B. in einer Gem\u00fcsekiste, und sollten gegen oben Platz haben, denn mit gen\u00fcgend Erde werden sie <strong>\u00fcber einen Meter hoch<\/strong>. Sobald sie etwas h\u00f6her sind, sollte man sie <strong>aufbinden<\/strong>, denn sie brechen leicht. Ansonsten sind sie unproblematisch: <strong>Weder Blattl\u00e4use noch andere Sch\u00e4dlinge<\/strong> konnten ihr etwas anhaben und ged\u00fcngt habe ich sie abgesehen von gelegentlichen Milchwassergaben auch nie.<br \/>\n<!--\n\n\n<h1>Farbiger Mangold<\/h1>\n\n\n(Krautstiele)--><\/p>\n<h1>Walderdbeeren<\/h1>\n<p>Meine Walderdbeeren sind gewissermassen <strong>Selbstl\u00e4ufer<\/strong>. Seit ich die allerersten Pfl\u00e4nzchen aus einer aus dem Wald mitgebrachten und getrockneten Erdbeere gezogen habe, sind sie jedes Jahr da und erfreuen mit <strong>kleinen, aber aromatischen Fr\u00fcchten<\/strong>. Der Ertrag ist zwar aufgrund der Kleinheit der Fr\u00fcchte bescheiden, aber die Erntezeit ist l\u00e4nger als bei konventionellen Erdbeeren. Walderdbeeren sind winterfest, extrem robust und pflegeleicht. Sie vermehren sich mit Ablegern selbst. Der einzige Aufwand besteht darin, sie daran zu hindern, alle benachbarten T\u00f6pfe zu besiedeln, und gelegentlich verwelktes Laub zu entfernen (mehr aus optischen Gr\u00fcnden, notwendig ist das nicht). Sie eignen sich auch hervorragend als Bodendecker f\u00fcr gr\u00f6ssere Pflanzen.<br \/>\n<!--\n\n\n<h1>Asia-Salate<\/h1>\n\n\ngute Vorzucht, auch an schattigen Lagen, weniger langweilig als Kopfsalat--><\/p>\n<h1>Alte Tomatensorten<\/h1>\n<div id=\"attachment_2871\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/UngewoehnlicheTomatensorten20150910_171712.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2871\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2871\" src=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/UngewoehnlicheTomatensorten20150910_171712-300x225.jpg\" alt=\"Gr\u00fcne, gestreifte und andere ngewoehnliche Tomatensorten\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/UngewoehnlicheTomatensorten20150910_171712-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/UngewoehnlicheTomatensorten20150910_171712-150x113.jpg 150w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/UngewoehnlicheTomatensorten20150910_171712-400x300.jpg 400w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/UngewoehnlicheTomatensorten20150910_171712.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2871\" class=\"wp-caption-text\">Gr\u00fcne, gestreifte und andere ungewoehnliche Tomatensorten<\/p><\/div>\n<p>Nichts gegen Tomaten, ich baue jedes Jahr auf dem Balkon und im <a href=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/2015\/buerotomaten\/\" target=\"_blank\">B\u00fcro<\/a> mehr als ein halbes Dutzend verschiedene Tomatensorten an, Cherry und andere. Aber nat\u00fcrlich nicht die rote Standard-Cherrytomate aus dem Supermarkt, sondern ungew\u00f6hnliche Sorten, die von <a href=\"https:\/\/www.prospecierara.ch\/de\/sortenfinder\" target=\"_blank\">Pro Specie Rara<\/a>, aus Samentauschb\u00f6rsen, von anderen Tomaten-Aficionados oder von spezialisierten Samenherstellern wie <a href=\"http:\/\/gartenshop.sativa-rheinau.ch\/index.php\" target=\"_blank\">Sativa<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.arthasamen.ch\" target=\"_blank\">Artha<\/a> stammen.<\/p>\n<p>Allm\u00e4hlich erh\u00e4lt man ja auch in hiesigen Superm\u00e4rkten oder auf dem Markt ungew\u00f6hnliche Tomaten und Cherrytomaten. Mein Geheimtipp: Von Tomaten, die besonders gut schmecken oder besonders originell aussehen, ein paar Samen auf K\u00fcchenpapier trocken und in der n\u00e4chsten Saison daraus neue Pflanzen ziehen. Das klappt fast immer (es sei denn, Sie h\u00e4tten eine Hybrid-Tomate erwischt, die sind nicht sortenrein).<\/p>\n<p>Ein Geheimtipp f\u00fcrs Urban Gardening an \u00f6ffentlichen und somit von Langfingern bedrohten Pl\u00e4tzen ist <strong>Aunt Ruby German Green<\/strong>. Es handelt sich dabei um eine <strong>Fleischtomate<\/strong>, die wie der Name schon sagt, <strong>grosse gr\u00fcne<\/strong> Fr\u00fcchte mit einem wunderbaren, <strong>zitronig frischen Aroma<\/strong> produziert. W\u00e4hrend meine Mitg\u00e4rtner\/innen im Breitenrain immer wieder mal den Verlust einer lang geh\u00e4tschelten Tomate, Gurke oder Aubergine beklagten, blieben meine Tomaten bis zur Reife h\u00e4ngen, da potenzielle Diebe sie wegen der gr\u00fcnen Farbe als unreif und somit uninteressant qualifizierten.<\/p>\n<h1>Kr\u00e4uter<\/h1>\n<p>Urban Gardener fangen ja oft mit Kr\u00e4utern an, weil man damit auch auf einem Balkon selbst f\u00fcr einen Mehrpersonenhaushalt ausreichende Mengen produzieren kann. Basilikum, Lavendel, Petersilie, Schnittlauch, Salbei, Thymian und einiges mehr verkauft ja inzwischen jede Migros- und Coopfiliale.<\/p>\n<h2>Stevia<\/h2>\n<p>Wenn Sie irgendwo eine <strong>Stevia-Pflanze<\/strong> angeboten bekommen, schlagen Sie zu. Diese Pflanze ist n\u00e4mlich nur <strong>schwer erh\u00e4ltlich<\/strong>. Und vom Versuch, Stevia aus Samen zu ziehen, rate ich ab. Der Samen ist nicht sehr lange haltbar und die Keimung und Anzucht gelingt fast nur im kontrollierten feuchtwarmen Klima eines Treibhauses.<\/p>\n<p>Stevia war ja als kalorienloser und zahnschonender nat\u00fcrlicher Zuckerersatz in den Schlagzeilen, weil Pflanze und S\u00fcssstoff<strong> in der EU jahrelang<\/strong> aus eher dubiosen Gr\u00fcnden <strong>verboten<\/strong> waren. Inzwischen wurd das Verbot aufgehoben und der S\u00fcssstoff <strong>Steviosid<\/strong> findet sich in Jogurt, Sirup und diversen anderen Nahrungsmitteln. Ich benutze die Stevia-Bl\u00e4tter frisch oder im Winter getrocknet v.a. <strong>als Zuckerersatz in Tee.<\/strong> Auf dem Balkon h\u00e4lt sie sich im Sommer bei Hitze und N\u00e4sse gut, sofern man sie regelm\u00e4ssig giesst und ihr anfangs Jahr ein bisschen Kompost unter die Erde mischt.<\/p>\n<p>Der <strong>Winter<\/strong> ist allerdings eine andere Geschichte: <strong>Stevia ist nicht frosthart<\/strong> (auch nicht mit Winterschutz) und sollte im Winter hell, aber eher k\u00fchl stehen. Da ich einen solchen Raum nicht habe, kommt sie im Winter auf den Wohnzimmertisch, wo sie es zwar hell, aber eigentlich <strong>zu warm und zu trocken<\/strong> hat. Sie regelm\u00e4ssig mit einem Spr\u00fchger\u00e4t einzunebeln, hilft nicht wirklich. Sp\u00e4testens im Februar hat sie <strong>Schildl\u00e4use<\/strong> und meist auch noch andere Sch\u00e4dlinge und sieht erb\u00e4rmlich aus. Jedes Mal \u00fcberlege ich, ob ich sie jetzt entsorge und gebe ihr dann doch wieder eine Chance. Sobald die Temperaturen \u00fcber 5 Grad steigen und die Sonne scheint, kommt sie dann zumindest tags\u00fcber auf den Balkon. Und in den letzten Jahren hat sie sich dann bis sp\u00e4testens Juni wieder erholt. Dieses Jahr bin ich mir da allerdings nicht so sicher.<\/p>\n<h2>Roter Basilikum<\/h2>\n<p>Wenn schon Basilikum, dann versuchen Sie doch einmal, <strong>roten Basilikum<\/strong> aus Samen zu ziehen. Diese Sorte ist <strong>w\u00fcrziger<\/strong> als der gr\u00fcne Basilikum und setzt mit ihren dunkelroten beziehungsweise fast violetten Bl\u00e4ttern einen h\u00fcbschen <strong>farblichen Akzent im Kr\u00e4uterg\u00e4rtchen<\/strong> auf dem Fensterbrett. Allerdings braucht man Geduld: selbstgezogener Basilikum w\u00e4chst dann, wenn die Natur das vorsieht: Er ist erst im Sommer erntereif und nicht Mitte April, wie es uns die Superm\u00e4rkte mit ihren knallgr\u00fcnen, im geheizten Treibhaus gezogenen Pflanzen vorgaukeln.<br \/>\n<!--\n\n\n<table>\n\n\n<tbody>\n\n\n<tr>\n\n\n<td colspan=\"2\"><strong>Anbautipps<\/strong><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n<\/tbody>\n\n\n\n\n<tbody>\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Saat<\/td>\n\n\n\n\n<td>x<\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Bl\u00fcte<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Ernte<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Licht<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Wasser<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Boden<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Lebensdauer<\/td>\n\n\n\n\n<td>mehrj\u00e4hrig<\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Frosthart?<\/td>\n\n\n\n\n<td>\u00a0ja<\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n<\/tbody>\n\n\n<\/table>\n\n\n--><\/p>\n<h2>Curry-Kraut<\/h2>\n<p>Eine Kr\u00e4uterpflanze, die man auch nicht so oft angeboten bekommt, ist <strong>Curry-Kraut<\/strong> (<em>Helichrysum italicum<\/em>). Den <strong>Namen<\/strong> hat die Pflanze <strong>wegen ihres Curryduftes<\/strong>, sie ist kein Bestandteil der scharfen Gew\u00fcrzmischung, die man als Curry im Laden kauft. Curry-Kraut, auch italienische Strohblume genannt, zeichnet sich durch <strong>silbergraue<\/strong>, nadelf\u00f6rmige Bl\u00e4tter und <strong>gelbe Bl\u00fcten<\/strong> aus. Auch dies ist ein <strong>h\u00fcbscher Farbtupfer im gr\u00fcnen Kr\u00e4uterbeet<\/strong>. Die Pflanze ist eigentlich mehrj\u00e4hrig, aber nur bedingt frosthart. Bei mir hat die Pflanze bis jetzt auf dem Fensterbrett in einem schmalen Plastikgef\u00e4ss ohne jeden Winterschutz bereits zwei Jahre \u00fcberlebt (eines davon mit einem langen und kalten Winter).<\/p>\n<p>Das <strong>Curry-Kraut<\/strong> mag es, wie der lateinische Name mit &#8220;italicum&#8221; verr\u00e4t, gerne warm und trocken und vertr\u00e4gt gar keine Staun\u00e4sse. Aber damit ist es in guter Gesellschaft, denn viele der g\u00e4ngigen Kr\u00e4uterpflanzen wie Lavendel oder Basilikum stammen aus dem Mittelmeerraum und gedeihen in einem w\u00e4rmeren Klima besser. Mein Currykraut ist \u00e4usserst gen\u00fcgsam, es wurd seit dem Erwerb nie ged\u00fcngt und nur einmal umgetopft. Es steht sonnig und wird wie Rosmarin oder Thymian nur m\u00e4ssig begossen. Das ganze Sommerhalbjahr \u00fcber ernte ich die zarten Triebspitzen, beispielsweise als<strong> Beigabe zu Ratatouille<\/strong> oder <strong>zu gebratenem Fleisch<\/strong>.<br \/>\n<!--\n\n\n<table>\n\n\n<tbody>\n\n\n<tr>\n\n\n<td colspan=\"2\"><strong>Anbautipps<\/strong><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n<\/tbody>\n\n\n\n\n<tbody>\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Saat<\/td>\n\n\n\n\n<td>x<\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Bl\u00fcte<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Ernte<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Licht<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Wasser<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Boden<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Lebensdauer<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n\n\n<tr>\n\n\n<td>Frosthart?<\/td>\n\n\n\n\n<td><\/td>\n\n\n<\/tr>\n\n\n<\/tbody>\n\n\n<\/table>\n\n\n--><\/p>\n<h1>The next generation<\/h1>\n<p>Allm\u00e4hlich werde ich zu einer Sammlerin von Exoten und Rarit\u00e4ten: Zur Zeit in der Versuchsphase befinden sich unter anderem das peruanische Wunderkraut <strong>Maca<\/strong>, das ich aus in Deutschland bezogenen Samen gezogen habe,\u00a0 oder der japanische <strong>Shiso<\/strong>, auch Perilla genannt. Gerade hat <strong>griechischer Bergtee<\/strong> einen neuen Topf bezogen. Und nach dem letztj\u00e4hrigen Fehlschlag starte ich einen neuen Versuch mit <strong>Cocktailgurken<\/strong> und <strong>Inkagurken<\/strong>, die beide eigentlich gar keine Gurken sind.<\/p>\n<p>Viel Freude bereitet mir die <strong>Speisechrysantheme<\/strong>. Sie hat nur einen Fehler: Die Bl\u00fcten sind so sch\u00f6n, dass ich mich nicht dazu \u00fcberwinden kann, sie abzupfl\u00fccken und aufzuessen.<\/p>\n<h1>Ungeliebt oder ungeeignet<\/h1>\n<h2>Baumspinat<\/h2>\n<div id=\"attachment_2869\" style=\"width: 226px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/BaumspinatImHerbst_20150919_101214.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2869\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2869\" src=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/BaumspinatImHerbst_20150919_101214-216x300.jpg\" alt=\"Baumspinat im Herbst\" width=\"216\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/BaumspinatImHerbst_20150919_101214-216x300.jpg 216w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/BaumspinatImHerbst_20150919_101214-108x150.jpg 108w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/BaumspinatImHerbst_20150919_101214-400x556.jpg 400w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/BaumspinatImHerbst_20150919_101214.jpg 432w\" sizes=\"(max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2869\" class=\"wp-caption-text\">Baumspinat im Herbst<\/p><\/div>\n<p>Eigentlich stand der Baumspinat, als ich mit dem Artikel begonnen habe, noch im oberen Teil. Leider habe ich ihn Ende letzter Saison versamen lassen und jetzt k\u00e4mpfe ich gegen eine wahre Baumspinatplage. In allen T\u00f6pfen bin ich st\u00e4ndig am Entfernen von Keimlingen.<\/p>\n<p>Eigentlich ist er gar nicht so schlimm. Er ist, wie der Name schon andeutet, essbar: Ich mische ihn gekocht mit normalem Spinat. Ganz junge Bl\u00e4tter kann man auch roh im Salat essen. Mit seinen <strong>magentafarbigen<\/strong> Blattherzen sieht er jung seht h\u00fcbsch aus. Im Herbst sind die r\u00f6tlich angehauchten Bl\u00e4tter eine Zierde. Robust und pflegeleicht sind f\u00fcr dieses Gew\u00e4chs eine starke Untertreibung, Baumspinat ist trotz Hitze, Wassermangel, Regeng\u00fcssen und Windb\u00f6en quasi unzerst\u00f6rbar. Und er ist auch \u00e4usserst ertragreich, vorausgesetzt man mag den Geschmack und die etwas rauhere Konsistenz. Aber diese Pflanze heisst nicht nur zuf\u00e4llig Baumspinat oder auf Lateinisch Chenopodium <strong>giganteum<\/strong>: Selbst mit nur ca. 15 cm Bodendicke wurde er bei mir 2.5 Meter hoch. Ihn deshalb wirklich die ganze Saison wachsen zu lassen empfiehlt sich nur, wenn Sie genug Platz haben. Besser ist es, die jungen Planzen komplett abzuernten. Wenn Sie ihn trotzdem stehen lassen, sorgen Sie daf\u00fcr, dass er nicht absamt. Es sei denn, Sie m\u00f6chten im n\u00e4chsten Jahr nur noch Baumspinat anpflanzen und gleichzeitig Ihre Nachbarschaft in den unteren Balkonen auch noch mit dieser Pflanze begl\u00fccken.<\/p>\n<h2>Hirschhornsalat<\/h2>\n<p>\u00dcber dieses Pfl\u00e4nzchen spottet mein Kollege Pascal &#8220;<strong>Der zu recht vergessene Hirschhornsalat<\/strong>&#8220;. Eigentlich bringt das Gew\u00e4chs, das kein Salat, sondern ein Wegerich ist (<em>Plantago coronopus<\/em>), <strong>alles<\/strong> mit sich, <strong>was eine faule Balkong\u00e4rtnerin sich w\u00fcnschen kann<\/strong>: unglaublich <strong>robust<\/strong> und <strong>pflegeleicht<\/strong>, <strong>mehrj\u00e4hrig<\/strong> und <strong>frosthart<\/strong>. Ja, der Hirschhorn-Wegerich <strong>vertr\u00e4gt<\/strong> sogar leicht <strong>salzhaltige B\u00f6den<\/strong>! B\u00f6se (oder wohlinformierte) Zungen behaupten, dass es sich bei einer Pflanze mit solchen Eigenschaften eigentlich nur um ein Unkraut handeln kann. Hirschhornsalat hat einen einzigen, allerdings matchentscheidenden <strong>Nachteil<\/strong>: Ich mag seinen <strong>Geschmack<\/strong> nicht. Und auch Max konnte ich nicht \u00fcberzeugen. Nachdem die Pflanze als kleingeschnittene <strong>Salatbeigabe<\/strong> mehrmals\u00a0 nur Nasenr\u00fcmpfen geerntet hatte, musste sie die Pflanzenkiste wieder verlassen &#8211; gewissermassen <strong>&#8220;Big Brother&#8221; im Balkongarten<\/strong>.<\/p>\n<h2>Andenbeere<\/h2>\n<div id=\"attachment_2580\" style=\"width: 158px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/BluehendeAndenbeere_20150418_181812_345.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2580\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2580\" src=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/BluehendeAndenbeere_20150418_181812_345-148x300.jpg\" alt=\"Bl\u00fchende Andenbeere\" width=\"148\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/BluehendeAndenbeere_20150418_181812_345-148x300.jpg 148w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/BluehendeAndenbeere_20150418_181812_345-74x150.jpg 74w, https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/BluehendeAndenbeere_20150418_181812_345.jpg 295w\" sizes=\"(max-width: 148px) 100vw, 148px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2580\" class=\"wp-caption-text\">Bl\u00fchende Andenbeere<\/p><\/div>\n<p>An der Andenbeere (<em>Physalis peruviana<\/em>) habe ich eigentlich viel Freude gehabt. Mit ihren <strong>samtig behaarten Bl\u00e4ttern<\/strong> und den <strong>dekorativen gelb-braunen Bl\u00fcten<\/strong> ist sie eine Zierde. Auch die <strong>Hummeln und Bienen m\u00f6gen sie<\/strong>. Als Nutzpflanze kann ich sie allerdings nicht empfehlen: Sie hat eine sehr lange Vegetationsperiode und die Chance, dass man in unseren Breitengraden auch nur einen Teil der Fr\u00fcchte im Freiland bis zur <strong>Reife<\/strong> bringt, ist gering. Auf jeden Fall sass ich trotz heissem Sommer im November mit zwei Andenbeeren-Pflanzen da, die noch voller und unreifer Fr\u00fcchte hingen. Nachreifen wie bei Tomaten geht nicht. Und als Zimmerpflanze eignet sie sich, wie ich mit meinem \u00dcberwinterungsversuch feststellen musste, auch nicht wirklich. Wer sich eine essbare Physalis-Art als Nutzpflanze halten m\u00f6chte, dem empfehle ich die oben erw\u00e4hnte <strong>Tomatillo <\/strong>oder f\u00fcr den Naschbalkon<strong> die Ananaskirsche<\/strong>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 0.85; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 563px; left: 342px;\">Merken<\/span><\/p>\n<p><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 0.85; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 563px; left: 543px;\">Merken<\/span><\/p>\n<p><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 563px; left: 543px;\">Merken<\/span><\/p>\n<p><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer; top: 491px; left: 464px;\">Merken<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie haben das \u00fcbliche Balkongarten-Brevet mit Tomaten, Radieschen, Schnittsalat sowie Schnittlauch und Petersilie erfolgreich bestanden? Die Erfahrung, dass man in eine Gem\u00fcsekiste von 40x60cm nicht einen K\u00fcrbis, vier Fenchelsetzlinge, zwei Tomatenpflanzen und noch etwas Schnittsalat gleichzeitig setzen sollte, haben Sie hinter sich? Sie wissen auch, dass man mit 4m2 Balkon nicht Selbstversorgung betreiben kann? Kurz, [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2802,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[318],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2772"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2772"}],"version-history":[{"count":45,"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2772\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2874,"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2772\/revisions\/2874"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2802"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2772"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2772"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ecotronics.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2772"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}